Die Suttorfer durften nach zwei Jahren endlich wieder das traditionelle Osterfeuer anzünden. Die Besucherinnen und Besucher kamen in Scharen.

Die Suttorfer hatten einen stattliche Haufen meist alter Weihnachtsbäume an der Hilgenbrinker Straße aufgebaut.
„Aus Sicherheitsgründen mussten wir von der Wiese an der Denkerstiege jetzt hierher umziehen“, erklärte Hendrik Große-Siestrup, Vorsitzender der Suttorfer St. Antoniusbruderschaft, die das Osterfeuer jedes Jahr organisiert. Auf dem Maisacker neben der Kräuterfrau waren benachbarte Gebäude, Bäume oder Hecken wirklich weit genug weg.

Während die Besucher noch auf Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup warteten, der nach der Abendmesse das Feuer der Osterkerze mitbringt und dann die Feuerstätte segnet, konnten sie schon einmal bei Pommes, Currywurst und Kaltgetränken zuschlagen. Der Zustrom an Besuchern, die meistens zu Fuß oder mit dem Rad aus dem Dorf in Richtung Veranstaltungsort kamen, nahm immer weiter zu.

Dann war es so weit, die Jagdhornbläser des Hegerings gaben das Startsignal, und Leo Große-Siestrup durfte das Feuer entzünden. Kaum wurde die Fackel in das Stroh gehalten, fauchten die Flammen in die Höhe. In wenigen Sekunden brannte fast der gesamte Haufen wie Zunder.