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Dass der Karneval viel Humor, reichlich Erfahrung und noch mehr Arbeitseinsatz bedeutet, bedenken die Narren an den Tischen im Saal oft zuallerletzt. Sie kommen, um ein paar Stunden mal wieder herzhaft lachen und schunkeln zu können. Das klappt auch fast immer. Liegt dann häufig an den Veranstaltern. Wie den Suttorfer Schützen bei ihrer 32. Karnevalssitzung am Sonntagnachmittag in der KvG-Turnhalle in Nordwalde.

Es fing schön an. Mit Kaffee und Kuchen im Überangebot. Mit dem Einstimmen durch die fabelhafte Piggenband. Mit dem Aufzug einer Menge oranje-farbener Bauarbeiter – dem vielköpfigen Elferrat der Suttorfer. Mittendrin das Prinzenpaar der Session: Mit seiner Tollität Prinz Werner II. (Ruck) und ihrer Lieblichkeit Beate (Mühring). Ein prachtvolles Bild. Zu Recht von viel Beifall aus dem Publikum begleitet.

Der ließ bei der Einzelvorstellung der bunten Helmträger aber schnell nach. Denn nach dem zwanzigsten „Helau“ innerhalb weniger Minuten, klang dies in manchen Ohren eher schon nach „Hel-AU!“

Die Piggenband spielte Kölns schönste karnevalistische Heimatschnulze „Drink doch eene met, loss dich nit esu gonn“. Toll! Kam an. Langweilig war es nicht. Die beiden Moderatoren Manuela Große Wiestrup und Andreas Töns in bestechender Form. Christian Schmitz traute sich in die Bütt.

Auf der Bühne tobten bald die Narren. Allen voran: „Zerri“ Uwe Flüchter. Mit den „Bergfeen“ aus der viel verspotteten Nachbargemeinde Altenberge brachte er Charme mit Bewegung auf die Bretter. Die KG St. Johannes war übrigens mit Prinz Johannes und dem kompletten Vorstand angereist.

Das übrige bunte Treiben im Piggen-Saal: Die Männer-Tanzgruppe „Fehltritt“ in artistischem Glanz. Die „Teufelsweiber“ Moni Weischer und Ute Anders waren bombastisch. Die Tanzgruppe „Sky-Fire“ oder die fantastischen „Saltare“-Groupis präsentierten sich gewohnt spitze. Und passend zum Finale kamen dann noch Moni Creman und Kathi Otte. Unvergleichlich als die „Jacob-Sisters“ auf der Suche nach einer dritten Rosi. Bester Ersatz: Karl-Heinz Große Wiestrup. Ja, so läuft die Narretei wieder in der richtigen Spur. „Helau“!

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Quelle WN 8.01.2017

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